Konsortium
Acht Teilprojekte – ein Ziel: Ein starkes Konsortium für interdisziplinäre Spitzenforschung
Das Konsortium von Target-H umfasst führende Forschungseinrichtungen und Universitätskliniken aus Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, darunter die Universitätskliniken Rostock (UMR) und Greifswald (UMG), die Hochschule Wismar, das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald), das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD Rostock) sowie das Hannoversche Zentrum für Optische Technologien (HOT).
Teilprojektleiter & Verbundkoordinator
Junior-PI
Ärztin
Doktorand
MTA
MTA
Projektmanager Target-H
Nicht-invasive Hautkrebsdiagnostik und Kaltplasmatherapie: Entwicklung und klinische Erprobung
Universitätsmedizin Rostock / HOT Hannover
Teilprojekt 1:
Nicht-invasive Hautkrebsdiagnostik und Kaltplasmatherapie: Entwicklung und klinische Erprobung
Teilprojekt 1 konzentriert sich auf die Entwicklung nicht-invasiver Diagnosemethoden und den Einsatz von kaltem Plasma in der Hautkrebstherapie. Unter der Koordination von Prof. Steffen Emmert erforscht das Team, wie Hautkrebs frühzeitig erkannt werden kann, ohne dass dafür eine Gewebeprobe entnommen werden muss. Weiterhin soll die Behandlung mit kaltem Plasma an menschlichen Hautkrebsgewebeproben untersucht werden. Dieses Vorgehen ermöglicht es, Hautkrebs patientenschonend zu diagnostizieren und zu behandeln, was die Heilungschancen verbessert und Nebenwirkungen minimiert. So leistet dieses Teilprojekt einen zentralen Beitrag im Forschungsverbund Target-H, die Hautkrebsdiagnostik und -therapie nachhaltig zu verbessern.
Im Teilprojekt der Hautklinik (Verbundkoordinator) wird in Zusammenarbeit mit dem assoziierten Partner vom Hannoverschem Zentrum für Optische Technologien ein bildgebendes Verfahren zur nicht-invasiven Diagnostik von kutanen Melanomen und Basalzellenkarzinomen auf Basis von optischer Kohärenztomographie, Photoakustik, Ultraschall und Raman-Spektroskopie entwickelt, automatisiert und klinisch getestet. Die erzielten Daten werden durch histopathologische Untersuchungen validiert und mit denen der ebenfalls entwickelten hyperspektralen Bildgebung korreliert, um so ein umfassendes Bild der diagnostischen Möglichkeiten zu erhalten. Weiterhin wird die Wirkung einer für Hautkrebs optimierten Kaltplasma-Technologie an Tumorgewebeproben untersucht.